na ja, das mit dem augenarzt würde ich mir noch mal überlegen,
du bist im bücherplausch-forum :-oopss
gemobbt wird man nur von den krankenschwestern, aber wenn du dein kpp schon hast.... :-)) wenn nicht es kann sein, dass dir ne schnippische kranken- schwesterschnäpfe von 18 jahren kommandos gibt. oder du nem arzt unterstehst der dein sohn seien könnte. fänd ich komisch.
mobbing zählt als argument nicht, es arbeiten ja nicht sclechtere menschen in krankenhäusern, als anderswo. mobbing ist ubiquitär.
mit 44 kommst du langsam ins just for fun alter (nämlich just for fun studieren). -> fertig mit 50, facharzt mit 55, frühstens.
niederlassen mit kasse ist dann nicht mehr ab 55
also ein ganz großer in medizin wirst du wohl dann nicht mehr, geschweige denn juniorprofessor ;-) karriere kannste knicken.
an deiner stelle würde ich gucken, wie alt meine kinder wären, wenn du zwei 10jährige versorgen müsstest, würde ich das risiko nicht eingehen, kinder kosten ne menge geld. und nebenbei arbeiten geht für nen singlehaushalt
machbar, aber für eine familie?
wenn deine kinder 25 jahre sind und auf eigenen beinen stehen (wovon ich nach deinem text jetzt mal nicht ausgehe), fang sofort an,
wenn du den finanziellen ausfall nicht scheust, vergeude keine zeit und los gehts. du wirst ja nicht jünger.
wenn du nur interessehalber studieren willst und du kleine kinder hast, dann kannst du auch noch mit 60 studieren, wenn alles mit den kindern in trockenen tüchern ist. das kann man dann locker durchziehen "ohne druck"
bedenke, du nimmst einem jungen mediziner den platz weg, der vielleicht 35
dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen könnte.
das wird zwar im oldies/gutmensch/wir-lieben-alle/immer-nur-postiv-denken/ forum nicht gern gehört, aber es stimmt.
wenn du es hauptberuflich machen willst, und nicht nur interessehalber,
finde ich ein alter von 44 jahren heikel. nen job wirst du schon kriegen,
und wenn du in der psychatrie rezepte schreibst oder in der anäst.
kaffee schlürfst. irgendwas findet sich als mobiler mensch immer.
fragt sich nur wie mobil du dann als assistenzarzt sein kannst.
was sagt denn frauchen? die hat doch da bestimmt ein wörtchen mitzureden.
lies dir doch die anderen oldiesachen hier durch, da haben viele die gleichen fragen gehabt.
was mir bei den oldies in meinem semester auffällt:
es gibt die gruppenbildung nach alter: alle um die 20 jahren, gleich den platz bekommen
alle um 25, 10 WS bißchen reifer
dann die normalen oldies mit 30 jahren,
alle bilden und bleiben in ihren eigenen altersgruppen, und die paar ü40 sind so ein bißchen aussen vor.
ich glaub da hat man ganz andere lebensziele und themen, als "wo ist die
nächste verbindungsparty". die kommen nur kurz zur vorlesung,
huschen rein, sobald es vorbei ist, gehts gleich wieder zum auto und dann
ab nach hause. und in den seminaren geben sie kein wort von sich.
sie nehmen halt nicht so am studentenleben teil, weil ihre peer-group
ihre familie ist.
das würde eher so nen soloausritt werden. (kann mich auch irren, kannst ja auch junggebliebener sein)