also meineserachtens gibt es sowas wie "leichte" und "schwere" vorklinik.
gibt halt unis, die ordentlich sieben. bei denen sind dann die durchfallquoten
im physikum niedriger.
aber das sieben bezieht sich nicht darauf das die prüflinge dann viel wissen, sondern dass sie besonders hart nehmen sind, also fleissig.
und viele unis haben halt auch ihr steckenpferd, z.B biochemie wird besonders
hart an der einen uni geprüft, während physio normal schwer ist.
aber die berichte sind subjektiv. hab noch keinen gehört, der seine vorklinik einfach fand.
ich für meinen teil fands in hannover relativ locker. auch das physikum an sich war jetzt nicht besonders schwer im nachhinein. (du kannst aber auch gänzlich gegenteilige meinungen im physikumsthreat lesen) aber auch in hannover heulen alle wie schwer es in der vorklinik ist.
bis auf physiologie fand ich alles, was ich für die vorklinik gelernt habe unnütz fürs physikum. ana war gut, aber da haben wir mehr für die klinik
gelernt (halt mündliche testate) (was auch richtig ist, fürs impp-spezial-training komplett unbrauchbar)
die praktika haben nichts in biochemie gebracht.
die komplette chemie und physik hat rein gar nichts gebracht.
wir haben 4 stunden irgendwas im chemiepraktikum hin- und hergeschüttet,
um dann zu sehen das es blau wurde. was hat DAS mit
mutiple-choice-fragen des impp zu tun??
physik genau das gleiche in grün.
rollenspiele in psycho haben auch nix fürs physikum gebracht. ;-)
wenn ich professor für ein fach wäre, ich würde kein lehrbuch empfehlen, sondern nur die SR und dann würde ich im hörsaal 4 stunden als praktikum
mit meinen studenten kreuzen. unklarheiten würde ich dann im plenum erklären.
das wäre zumindest am effektivsten.
mein tip: lerne zwar in der vorklinik mit den büchern, aber gucke dir nebenher
auf der cd an, welche schwerpunkte das impp setzt.
manchmal variiert der anspruch des professors und seiner klausur erheblich von dem des physikums.
der mix aus beidem machts. ich hab es so leider nicht gemacht und müsste
realtiv viel fürs physikum nachholen.
"so viel wie nötig, so wenig wie möglich"
der spruch gilt in der vorklinik. alle meine älteren kommillitonen meinten, dass man 90% des wissens aus der vorklinik wieder vergessen kann.
was sie dann selbstverständlich auch getan haben :-))
es geht nur ums bestehen und durchkommen. es gibt keine ehrenlorbeer
für "alle prüfungen mit 90% der punkte bestanden".
da haben wir einige ehrgeizige, verbissende leute im semester.
in der klinik sieht das ganze dann anders aus, je mehr du (von relevantem wissen) du weisst, desto besser bist du. da lernt man mehr für sich selbst.
mfg