bin 28, habe 1999 Abi gemacht, dann eine Ausbildung zur Medizinischen achangestellten und will jetzt doch noch studieren. Auch wenn man nicht viel in meinem jetzigen Job verdient und man lernt mit wenig auszukommen, stellt sich mir doch die Frage, wie man das ganze finanzieren kann/könnte!?
Denn BaföG ist eh nicht mehr drin, sowie ich das gelesen habe... vielleicht hat einer ne Ahnung oder Erfahrungen gemacht, die mir weiter helfen können.
Wie ist das eigentlich mit Nebenverdienst? (Was ist da möglich?)
da mir persönlich auch kein elternunabhängiges Bafög zusteht, finanziere ich mich über einen Studienkredit der Kfw-Bank. Problem ist, daß man das Studium beginnen muß bevor man das 30.(???) Lebensjahr beendet hat ... oder so ähnlich. Mußt Du noch mal genau nachlesen.
Gut an dieser Lösung ist, daß ich mich ganz und gar auf das Studium konzentrieren kann und nicht auf die Finanzierung durch einen Nebenjob angewiesen bin. Und wenn ich dann doch mal längerfristig einen Nebenjob habe, dann reduziere ich halt die Kreditsumme (ist halbjährlich möglich).
Viele Grüße
Ja, das war kein Problem! Man mußte das Studium nur zu einem bestimmten Alterszeitpunkt begonnen haben. Wie gesagt, weiß nicht mehr, genau wann. Ich glaube vor dem 30. Geburstag aber ohne Gewähr.
Und ja, Kiel hat keine Studiengebühren bis zu den nächsten Landtagswahlen. Dann weiß man ja nie, was dann kommt.
Hessen? Haben die NBL nicht auch ein Studium ohne Gebühren?
Elternunabhängiges Bafög - da du ja lang genug im Beruf gearbeitet hast - bei mir war das leider ein halbes Jahr zuwenig, sonst hätte ich das auch bekommen :-( !
Meist findet man auch im Umfeld der Uniklinik einen Job - so lernt man zusätzlich noch unabhängig vom Studium. Und der Arbeitgeber hat oft Verständnis für Prüfungen etc. - ich mach in dem Zusammenhang gerade richtig gute Erfahrungen.
Wieviel Zeit bleibt einem denn so nebenbei zum arbeiten während des Semesters? Also bei meinem Erststudium war es immer so, dass man seine Kurse so wählen konnte, dass man mindestens einen vollen und einen halben Tag frei haben konnte.
Wie ist das ganze denn normalerweise bei Medizin? Muss man da eher jeden Tag zur Uni, oder kann man Kurse auch etwas schieben, damit Zeit zum Arbeiten bleibt. Man kann ja nicht in jedem Job nur Abends oder an WE arbeiten, so dass ein freier Tag schon super wäre.
Kann da mal jemad aus seinen Erfahrungen berichten?
In der Vorklinik ist es in Kiel nahezu unmöglich, etwas zu planen. Da wird man eingeteilt und fertig. Und da es ein Studienjahr gibt, also keinen Wochenstundenplan, sondern einen Jahresstundenplan mit Blockkursen und ähnlichem, hatte man auch immer mal an einem anderen Wochentag/Tageszeit was zu tun. Das nervt in Sachen Job natürlich. In der Klinik ist dann alles wie gewohnt - man kann zwischen mehreren Terminen wählen und sich eigentlich mind. einen Tag pro Semester freischaufeln.
Da hatte ich schon was zu dem Thema geschrieben. Hatte das das ganze Studium so durchgezogen, nebenbei arbeiten zu gehen: bis zum Physikum 22 Stunden pro Woche, danach von der Stundenzahl her sogar Vollzeit, im PJ wieder halbtags. Jetzt, mitten in der Examensvorbereitung, arbeite ich auch 22 Stunden pro Woche. Nervt zwar, geht aber auch... Du musst aber damit rechnen, dass Du entweder nur sehr flexible Jobs machen kannst, wo Du kommen und gehen kannst, wann Du willst, und/oder nachts arbeiten. Damit sind dann auch die Wochenenden weg. Ich hatte im ganzen Studium zwei Wochen frei, sonst nur durchgeackert. Aber es ist auch nicht jeder so minderbemittelt wie ich...