Auf dem Papier ist die Abteilung wahrscheinlich eine der attraktivsten unfallchirurgischen Abteilungen im Land. Traumazentrum für eine recht große Region, eigene Intensiv, keine Orthopädie im Haus (ist in einem anderen KKH in Hannover untergebracht), NEF und RTH der MHH werden nur von der UCH besetzt (bis auf einen oder zwei Tage die Woche beim NEF). Die Abteilung hat ziemlich gute Kontakte ins Ausland und wohl immer noch (sofern man sowas überhaupt behaupten kann) eine sehr gute Reputation. Das ist auf den ehemaligen Chef Prof. Tscherne zurückzuführen. Wie gesagt, alles nur auf dem Papier... . Es werden im Moment Mitarbeiten gesucht, kann man ja mal drüber nachdenken warum... .Nach den Erfahrungen die ich dort gemacht habe, würde ich dort im Moment absolut nicht arbeiten wollen.
der hat sich öffentlichkeitswirksam geprügelt (allerdings verständlicherweise, seine frau hatte ein bisschen "Spass nebenher", pikanterweise mit einem freund des hauses k.), und das ging durch die ganze hannoveraner presse. seitdem ist die frage, inwieweit er als CA noch tragbar ist... ich persönlich finde das ja eher sympathisch.
@No: alleine für die Prügelei ist mir der Chef sympathisch. Ich dachte, die Sorte Chefarzt, die wirklich straightforward sind und sich nen feuchten Dreck um political correctness scheren, wäre ausgestorben.
mhh zahlt nach tarifabschluss der länder, alsonoch etwas besser als der kommunale tv-ä. op-technisch weiss ich nix, was man so hört geht man als rookie erstmal auf intensiv. gut operieren lernste eh nicht an der uni...
Das würde ja bedeuten, dass ein großer Teil aller Chefärzte Schwierigkeiten mit dem Operieren haben müßte. Viele von denen haben ausser Uniklinik oder sehr großen Häusern nichts gesehen. Außerdem gibt es einige Dinge, die sieht man nur an Unikliniken oder Maximalversorgungshäusern.
Intensivrotation kann einen in der Tat recht früh treffen, alle die ich kenne waren aber vorher im "normalen" Klinikbetrieb...
eine unikarriere hängt nicht von den operativen fähigkeiten ab...
ist doch klar: wenn du da was werden willst musste habilitieren, und das geht schlecht imop :-))
meistens werden die fitten OAs dann für ne zeit "kinderlandverschickt" an ein grosses nicht-universitäres haus (macht sich auch besser wenn man dann später "pro forma" von extern jemand berufen möchte...)
und als assi im ersten jahr wirst du an der hochschule auch nicht mehr machen als ein paar MEs hier und da und anderen kleinkram, hintenanstellen ist angesagt.
die "ach so tolle" special traumatology im high volume center of excellence machen auch in hannover weniger die assis und nur wenige OA`s, da heisst es haken halten schnauze halten.
Du willst es aber genau wissen...
Alle Assis die ich kenne, haben nach ein paar Monaten auch Dienste gemacht.
Wobei ich finde, dass Dienste an großen Häusern, wo du immer nen OA mit im Haus hast, nicht mit Diensten mit OA Rufdienst an kleinen Häusern zu vergleichen sind...
Vielleicht solltest du einfach mal in der MHH ein paar Tage hospitieren, wenn du wirklich scharf darauf bist. Ruf im Sekreteriat von Prof. Krettek an und frag nach.