Hallo,
ich kann Ineleins Ausführungen wirklich nur unterschreiben.
Ich fand die Vorbereitungwochen auch nicht so schlimm wie uns zunächst versichert wurde, doch mich hat das Fehlen einer Struktur etwas genervt. Du hast halt die Fächer Termi, Biomathe, Physik und Chemie, wobei Physik durch die Praktikumsprotokolle - wie schon erwähnt - am meisten Arbeit macht, die auch am unangenehmsten ist (so habe ich das jedenfalls empfunden). Was Chemie angeht, so hatten wir da die ersten drei Wochen hin und wieder 'ne Vorlesung, und die letzte Woche fand dann ausschließlich in Heidelberg statt und wir haben halt nur Chemie gehabt, das war auch etwas unangenehm.
Aber vom Stoff her ist es, wie sie schon gesagt hat, wirklich zu machen und mir hat der Start ins Studium trotzdem sehr gut gefallen. :-)
Auf das erste Modul hatte ich mich richtig gefreut, und leider war es dann auf den ersten Blick doch nicht so schön übersichtlich wie ich erhofft hatte, weil sich doch alle drei Fächer (ich schließe EKM einfach mal aus) etwas überschneiden, aber man blickt dann doch relativ gut durch, welches Fach sich worüber erstreckt.
Was die Vorlesungen angeht kann ich Inelein auch zustimmen, leider bringen viele wirklich nicht so viel, und bei den Seminaren musst du auch etwas Glück haben, einen guten Dozenten zu haben.
Das Klinikum gefällt mir eigentlich auch sehr gut, zur Bib ist nichts mehr hinzuzufügen und das Essen in der Mensa ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei, auch wenn ich inzwischen die Salatteller für mich entdeckt habe, bei denen man einfach nicht sehr viel falsch machen kann. ;-) Aber das ist eigentlich nur nebensächlich - ich fühle mich an dem Klinikum wohl, man hat tatsächlich nicht das richtige Uni-Feeling, aber einige typische Vorlesungsääle gibt es schon, in denen man aber halt sehr selten Vorlesungen hat (zumindest noch).
Was den Wohnungsmarkt angeht, habe ich grauenvolle Erfahrungen gemacht, denn ich habe meinen Bescheid im ersten AdH bekommen, mich direkt nach Wohnungen umgesehen, und leider erst Ende Oktober was gefunden, und so musste ich dann drei Wochen pendeln, was echt super blöd war. Leider stehen uns die Studentenwohnheime ja auch nicht wirklich (oder nur zeitlich eingeschränkt) zur Verfügung weil die in erster Linie für Studenten der Uni Mannheim gedacht sind.
Ich kann jedoch sagen, dass ich zunächst gar nicht von zu Hause wegziehen wollte und daher mit einem etwas unwohlen Gefühl nach Mannheim bin. Aber ab dem allerersten Tag wusste ich, dass ich an dieser Uni mein Studium verbringen möchte, und inzwischen wohne ich auch sehr gerne in Mannheim; es ist einfach alles genau richtig so und ich bin super zufrieden. :-)
Mir ist jetzt etwas unklar was du genau unter "Studentenstadt" verstehst. ;-) Es gefällt mir jedenfalls gut in Mannheim, ich wohne in der Innenstadt und habe daher alles was ich brauche direkt vor der Haustür, und du kannst halt als Student günstig mit der Straßenbahn fahren - und du bekommst in den Einführungstagen ein Willkommenspaket von der Stadt mit Stadtplan, Gutschein-Heft und noch ein paar Sachen, was natürlich auch eine studentenfreundliche Sache ist. Ich finde, Mannheim ist eine schöne Stadt in der es sich gut studieren lässt, aber was Freizeitaktivitäten und sowas angeht berät dich jemand anders vielleicht besser. ;-)
Aber unterm Strich kann ich dir sagen, genieß die freie Zeit zwischen Zivi und Studium, und freu dich auf den Oktober, denn du hast einen Platz an einer schönen Uni in einer schönen Stadt bekommen. :-)