Hohe Frauenquote=Vorteil für männliche Bewerber

Hi ihr!

Ich möchte mal einen politisch nicht ganz korrekten Post eröffnen, da wie neulich mit ein paar Kommilitonen eine Diskussion über das Thema hatten. :-angel . Inzwischen übersteigt bei den Stundenten und Absolventen im Medizinstudium der Frauen- ja den Männeranteil recht deutlich. Nun gibt es ja Fächer, in denen der Frauenanteil immer schon recht hoch war (Gyn, Pädiatrie, Auge, Derma). Meint ihr, in diesen Fächern hat man als männlicher Bewerber inzwischen schon einen Vorteil, wenn es um die Stellesuche geht? Ich selbst habe mal in der Augenheilkunde famuliert, da waren gerade zwei Assistentinnen in Elternzeit und drei schwanger. :-wow . Könnte es da nicht sein, dass der Chef dann beim nächsten mal einen männlichen Bewerber bevorzugt, um (vermeintlich) etwas mehr Kontinuität in den Laden zu bekommen? Eigentlich steht ja immer noch in den meisten Stellenanzeigen, dass bie gleicher Qualifikation weibliche Bewerber bevorzugt werden. Hat da jemand vielleicht ein paar Einblicke aus der Praxis?

Habe ich an der Uni in der Gyn so mitbekommen, es soll wohl bei einer ca. 50/50-Quote bleiben mit der Konsequenz dass man als Mann deutlich leichter rein kommt als als Frau.

Ist ja jetzt wohl kein Geheimnis, dass Du als Mann leicht bevorzugt wirst.

klar wird man als Mann heutzutage bevorzugt. bei einem meiner bewerbungsgespräche an einer uni klinik, sagt5e der chef: "ich möchte sie einstellen. zum einen aufgrund ihrer Qualifikationen, zum anderen aber auch weil die anderen beiden bewerber frauen sind"
anderes beispiel: vor 3 jahren studium, wahlfach plastische Chirurgie was teilweise in der gyn stattfand, sagte der LOAbei einer Brust op: "ich find sie gut. überlegen sie sich sich hier zu bewerben. wir haben hier ja fast nur frauen. ich garantiere ihnen, sie bekommen als Mann in der minimalzeit ihren Facharzt und werden anschließend gliech zum OA durchgewunken plus sämtliche Fortbildungen die sie sich wünschen".... nur 2 von vielen beispielen.
also prinzipiell hat man als Mann wirklich vorteile :)) find ich gut, weil bald wird es ne männerquote anstatt frauenquote geben müssen

Entweder Troll oder zum :-kotz en

kein Troll. O-Ton LOA einer uni gyn... und wie gesagt. 2 von vielen untertönigen beispielen..
und das mitr der mänenrquote stimmt halt so auf 20 jahre gerechnet.
greets

Mir hat die Chefin in einer großen Kinderklinik gesagt, dass sie grundsätzlich alle männlichen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen würden und gucken, ob er ins Team passe. Begleitet von dem Satz: "Das ist hier nicht die Gyn. Ich möchte nicht, dass in meinem Team nur Frauen arbeiten."

Ich würde später auch nicht in einem reinen Frauenteam arbeiten wollen - viel zu stressig. Wieso nicht ein einigermaßen ausgeglichenes Geschlechterverhältnis anstreben.

"Lass die mal schwanger werden, dann hast hier ne Stelle." - Oberarzt zu nem Studenten

LG

Wo viele Frauen sind, muss man zu oft einspringen. Das rate ich keinem. Ein oberärztlicher Kollege hat nur Damen als Mitoberärzte und fängt deren freiwerdende Dienste auf.

Oh Gott wie kommt mir das kotzen. Anders kann ich das nicht sagen. Auf der einen Seite finde ich es grauenvoll dass ich irgendwann wohl auch in den “oh Gott die könnte schwanger werden“ Topf geschmissen werde obwohl Kinder garantiert nicht in meine Zukunft gehören, auf der anderen Seite finde ich Aussagen wie: “Pass auf dass du nicht mit vielen Frauen arbeitest will dann Dienste etc an die hängen bleiben“ echt daneben. Die Kinder dieser Frauen finanzieren irgendwann das Sozialsystem, von dem wir alle einmal abhängig werden können auch wenn ich dass niemanden wünsche.

2 kurze Fragen:
1. Wer von den Postern hier ist denn schon Arzt?
2. Wer glaubt so einen Quatsch?

"Frauenquote", "Männerquote", "FA in Normzeit nur weil Du ein Mann bist".

Die Anzahl der Frauen nimmt zu, um es mit den Worten der Trolle hier mal zusammenzufassen "bedauerlicherweise ihre Qualifikation auch", soll heissen, es ist egal welches Geschlecht Du hast. Sicherlich wollen Chefs ein ausgeglichenes Team, aber als gefühlter Quotenmann hat man nicht mehr zu sagen oder darf mehr machen.
Das Weibe ist dem Manne nicht mehr Untertan. Selbst in kirchlichen Häusern.

Wenn ein Assistent oder OA ausfällt, muss ein Kollege einspringen. Wenn er der einzige Mann ist, MUSS er IMMER für eine Frau einspringen. Geile Logik oder? P.M.-Logikrätsel sind da irgendwie komplizierter....

;-)

Das Sozialsystem, was irgendwann mal von irgendwelchen Kindern finanziert wird, ist schnuppe. Es geht den Leuten eben darum, dass man nicht als Einziger, nicht von der biologischen Wahrheit der Reproduktionslast betroffener, in einem Team von 5 Oberärzten 11 Hintergründe im Monat macht und sich die verbleibenden ca. 20 zwischen den Vieren und einem Honorararzt aufteilen. Es ist leider eben so. Das soll niemanden zum Kotzen bringen. Ich würde ja auch Kinder kriegen, geht aber nicht.
Diese Diskussion steht aber immer im Raum, wenn eine Stelle ausgeschrieben wird. Mein Chef überlegt hin und her, aber zum Schluss bewerben sich eben doch nur Damen Mitte 20. Die meisten spielen mit offenen Karten und sagen, ich möchte in den nächsten drei Jahren ein Kind bekommen. Und die Bewerber- und Stellenlage ist so, dass man keine Wahl hat. Und dann kommt das avisierte Kind gerade dann, wenn ein langgedienter Altassistent in den Ruhestand geht, einer nen Unfall hatte und raus ist und ein weiterer die Rotation auf der Intensiv macht. Das bringt bei den Kollegen bestimmt nicht so viel Freude, wie bei den Schwangeren. Schämen sollten die sich freilich auch nicht, aber das Leben spielt eben im eigenen Kopf und die jeweils mit der Arbeitslast belasteten, die die Schichten ausgleichen müssen und die Dienste machen müssen etc. denken sich bestimmt nicht "Danke für den Rentenzahler!".

Eine Frau hat aus biologischen Gründen eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, in Karenz zu gehen. Deshalb bevorzugen Vorgesetzte ceteris paribus Männer. Es gibt in der Arbeitsmarktökonomik unzählige empirische Studien für viele verschiedene Industrien, die das belegen. Wird im Krankenhaus garantiert nicht anders sein. Diese Tatsache aus falsch verstandener political correctness zu leugnen ist doch absurd.

Reproduktionslast. Ich kotz mal weiter.

Sagst du es auch deiner eigenen Frau was für eine Belastung sie doch für alle ist falls schwanger? Oder ist es da was ganz anderes?

Ich weiß schon warum ich keine Kinder will.. Damit ich mir so eine gequirlte Kacke nicht sagen lassen muss.

Ich möchte auch nicht leugnen dass es so ist. Kann man sich ja einfach genug in so ziemlich allen Berufssparten vorstellen. Nur die Art und Weise wie das hier propagiert wird ist einfach nicht mehr ok. Das ist einfach nur noch blanke Zustimmung zu einem verkorksten System.

Was wäre ein besseres System?

Springer, die zu Stoßzeiten für dasselbe erbärmliche Gehalt deutschlandweit die freiwerdenden Valenzen während des Mutterschutzes abdecken?

Muss trotzdem finanziert werden. Und so kostet der Rentenzahler von morgen heute schon zusätzliches Geld ;)
Um weiter in der Wunde zu rühren^^

Das sind alles Firlefanzereien und geben meine Meinung dazu nicht wieder.

a) In einem Team mit vielen Ärzinnen und einem Arzt müssen auch die anderen Frauen aushelfen, wenn eine Schwangere ausfällt
b) Ich hörte ein dunkles Gerücht, dass auch Männer in Elternzeit gehen dürfen. Und es sogar tun!

Pssst.... Das ist geheim ;-).

Viele Grüße von einer, in deren Abteilung mehr Männer als Frauen arbeiten, aber auch mehr Männer als Frauen in Elternzeit gehen :-oopss.

Schön finde ich hier, dass hier nicht an einer Lösung gearbeitet wird, sondern nur der BWL-Kack der Verwaltungen weitergetragen wird.
Anstatt zu schauen, wie man Arbeitsplätze so gestalten kann, dass Familie, Karriere und eine geordnete Arbeit möglich sind, labert man einfach den Müll der Verwaltungen nach, dass Frauen ja per se scheixxe als Arbeitnehmer sind.

Was wollen wir denn?
Mein Lösungsansatz wäre dann doch eher so wie in Mossul, wo sich Frauen, unterstützt durch das politisch vorherrschende System, gezielt mit der Familie und dem häuslichen Umfeld beschäftigen können.
Seien wir mal politisch unkorrekt, der ganze Mist fing doch in den 60ern mit diesem Hippie- und Gleichberechtigungskram an. Gleichzeitig noch Pille und Verweigerung der Fortpflanzung (Mittwoch und Sonntag sind die Tage des Herrn!!!) und schon haben wir hier Probleme für die uns jedes Opus Dei oder IS-Kämpfer verlacht.
Keine Geburten mehr, deswegen keine schlagkräftige Armee, die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter durch spontane Dienstausfälle. In den Schulen stagniert die Bildung und warum?

Weil diese regelhaft-blutenden (wieviele Bäume sterben zur Tamponproduktion?!?), Pille-nehmenden (Östogene im Grundwasser!!!!) und zur unpassendsten Zeit (sic!) schwanger werdenden Hormon-Monster (man muss das mal offen ansprechen) mit Stimmungsschwankungen einen "festen Platz" in der Gesellschaft finden sollen.

Es gibt einen festen Platz, der liegt auf halber Strecke zwischen Kinderzimmer und Küche! Dann würde es bei uns wieder bergauf gehen! Und wir Männer wären wieder zufriedene Arbeitnehmer, die sich noch besser von den Verwaltungen bescheixxen lassen! So sieht es doch aus!
Das wird man doch mal sagen dürfen!

:-Meinung

;-)

Ja, und die meisten unserer Jungs in der Abteilung planen, sobald dann ein Kind ansteht, auch so 6 Monate Elternzeit. Das ist aber noch geheim.