Sagt mal.... ist es meine verzerrte Wahrnehmung, oder ist es tatsächlich so, dass heutzutage wesentlich mehr Studenten in der Vorklinik mit den dicken Büchern lernen als zu "meiner" Zeit? In der UB sitzen wirklich dutzendweise die Drittsemester mit ihrem Prometheus, der Dualen Reihe (kenn das Buch nicht, sieht aber verdammt dick aus), einem Embryobuch (ok, das hatte ich auch - Freiburger Spezialität) und wenn's geht noch den Benninghoff und die Taschenatlanten dazu. Ist ja sehr löblich, wenn man Anatomie gründlich lernen will, aber irgendwie kommt mir das doch etwas hypertroph vor. Gibt es denn niemanden mehr, der den Moll noch kennt oder mit den Thieme Taschenatlanten lernt? Oder sehe ich das wirklich verzehrt, weil in der UB sowieso nur die Fleißigen sitzen?
Hm, ich kann mir aber auch vorstellen, dass der gestiegene NC und das Eliteunigedöns ihr Übriges tun. Die Profs in der Vorklinik haben uns ja schon immer einzureden versucht, dass wir was ganz besonderes wären und jetzt mit dem Titel eliteuni im rücken prügeln sie es den Vorklinikern wahrscheinlich so richtig ein. seufz