da die lösung isoton ist, dürfte sich der intrazellulärraum doch nicht verändern, oder? ich bin für antwort D
Es gab mal eine ähnliche Altfrage, die so beantwortet wurde, dass die Glucose verstoffwechselt wird und somit eine hypotone Hyperhydratation vorliegt. Und damit würde dann das Volumen im Intrazellulärraum abnehmen.
So hab ichs heute auch beantwortet, aber nur mit dem Wissen um diese Altfrage...
wie gemein! blödes impp!!!
blöd, ich hab mir gedacht, dass glucose bei niereninsuffizienz nicht ausreichend rückresorbiert wird -> osmotische diurese -> beides nimmt ab.
es wird nicht deutlich auf welche komponente sich das "übermäßig" bezieht, rein grammatikalisch bezieht es sich auf das "isoton", wobei es ja keiner lein sinn macht- entweder hypo-,iso-oder hyperton, so könnte man zur auffassung kommen, dass es sich auf die menge der gelösten glucose bezieht und das impp noch an gibt, dass die übrigen elektrolyte isoton sind.
- Zuerst bleibt das Blut isoton.
- Die Glucose wird verstoffwechselt --> Blut wird hypoton.
- Patient kann wegen Niereninsuffizienz den Wasserüberschuss nicht ausscheiden --> hypotone Hyperhydratation
- Das Wasser diffundiert in die hypertonen Zellen --> IZV steigt
Summa Summarum: sowohl EZV als auch IZV steigen (Antwort E)
jaja, finde ich auch... kann man die frage nicht rügen?!
Eine hypotone Lösung lässt Zellen aber anschwellen und nicht kleiner werden.
Eh ja, ihr habt recht. In der Schnelle garnicht drauf geachtet, warn Tippfehler ;)
aber dann müsste man in die Frage doch einbauen "wie wird sich EZV und IZV nach einiger Zeit verändern" wenn das mit der Glucose Verstoffwechselung stimmt. Weil initial wird doch nur EZV grösser und IZV nicht!?
seh ich auch so
Aus der Fragestellung kommt leider nicht heraus zu welchem Zeitpunkt man die Zellräume bewerten soll.
Ganz kurz nach der Infusion steigt der Extrazellulärraum an (man hat ja gerade Flüssigkeit infundiert). Der Intrazellulärraum bleibt gleich groß weil es keinen Konzentraionsunterschied zwischen Extra + Intrazellulär gibt.
Meiner Meinung nach soll man aber den langfristigen Effekt einschätzen.
Die Glucose wird verstoffwechselt und von daher führt man dem Körper praktisch freies Wasser zu. Das verteilt sich dann gleichmäßig auf Intra und Extrazellulärraum und beide werden größer, denn unser Patient ist niereninsuffizient. Leider steht auch hier nicht in welcher Insuffizienzphase er sich befindet, also ob er kaum noch ausscheidet oder sehr viel freies Wasser ausscheidet.
Naja, die Vorkliniker wissen das scheinbar nicht genauer.
ALSO: Antwort E ist richtig.
Ich finde diese Frage sehr anfechtungswürdig. Ich weiß nun nicht mehr in welchem Lehrbuch ich das gelesen habe (oder gar in den Medi-Learn Scripten), aber da hieß es, das man den Extrazellulärraum nach der "Tonie" abschätzen soll. Die Glucose wird verstoffwechselt (Altfrage) und dann ist die Lösung hypoton.
Hypoton bedeutet Zellschwellung. Der Extrazellulärraum vermindert sich, egal wieviel hypotone Lösung man zu sich nimmt.
Für mich war eigentlich die ganze Zeit klar Antwort D richtig.
Aber wie Essen schon sagt, im Zweifelsfall würde ich Einspruch einlegen.
wie legt man einspruch ein?!
Am besten mal die Probe aufs Exempel machen:
100 Niereninsuffizienten Personen Glucoselösung infundieren und nach 3 Stunden schauen was passiert.
Aber halt: unethisch.
Deshalb: unlösbares Gedankenexperiment